Main-Post, 02.01.2005

Mit Orgel und Trompete ins Jahr

Zum fünften Mal bereits gelang es Rainer Aberle, dem künstlerischen Leiter der Konzertreihe »klangkunst« von »musica sacra«, seinen Freund Robert Hofmann in die Grafenrheinfelder Pfarrkirche zu locken. Der Solotrompeter von Weltrang, der aus Reichmannshausen stammt, in Happertshausen Musik machte und jetzt im Saarland lebt, und Aberle nutzten die hervorragende Akustik des zum Konzertsaal gewandelten Gotteshauses einmal mehr, um mit den Klängen von Trompete und Orgel den Raum bis in kleinste Ritzen auszufüllen. Stammbesucher des Silvesterkonzertes, das gleichsam ein musikalisches Feuerwerk als Ausklang des alten und einen fantastischen Blitzstart für das neue Konzertjahr bildete, werden wohlwollend registriert haben, dass einmal mehr Louis Vernes »Carillon de Westminster« und Eugène Gigouts »Rhapsodie sur des Noels« das tragende Skelett bildeten. Darum spannten sich Werke von Allessandro Marcello, Georg Friedrich Händel und Charles-Marie Widor. Neu bei den Silvesterkonzerten zu hören waren die Komponisten Georg Philipp Telemann und Pietro Baldassare.

Von Erna Rauscher-Steves